Vollkasko-Versicherung
Die
Vollkasko-Versicherung ist ein freiwilliger und zusätzlicher Schutz für einen PKW. In ihr sind die Leistungen, die aus der Teilkasko-Versicherung stammen, integriert. Häufig wird diese Versicherungsvariante bei neuen Fahrzeugen gewählt. Zum Umfang des Leistungskataloges einer Vollkasko-Versicherung zählt etwa:
- Schäden, die durch einen selbst verschuldeten Unfall entstehen
- Bei Fahrerflucht (der Verursacher des Unfalls lässt sich nicht ermitteln)
- Schäden durch Vandalismus
- Der Verursacher des Schadens kann nicht haftbar gemacht werden
Dadurch werden beispielsweise die Kosten übernommen, welche aufgrund von verursachten Kratzern oder Beulen am Fahrzeug entstehen. Zusätzlich sind die durch die Teilkasko-Versicherung abgedeckten Schäden wie zum Beispiel Diebstahl oder Brand mit versichert.
Die Höhe der Versicherungsprämie bemisst sich größtenteils an der
Schadenfreiheitsklasse, in welche der Versicherungsnehmer eingestuft ist. Je höher diese Einstufung ist, umso niedriger ist der zu zahlende Beitrag. Allerdings erfolgt nach einer Schadensregulierung eine Rückstufung in eine niedrige Klasse. Diese führt zu steigenden Beiträgen. So muss bei jedem Schaden abgewogen werden, ob es sich finanziell lohnt, seine Versicherung einzuschalten oder nicht.
In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass Schäden, die in den Bereich der
Teilkasko-Versicherung fallen und reguliert werden, keine Änderung der Schadenfreiheitsklasse bewirken.
Weitere Merkmale, von denen die Beitragshöhe abhängt, sind die individuellen Typklassen und Regionalklassen. Auch hier hat der gewählte Selbstbehalt Einfluss auf Prämie. Oft wird eine Selbstbeteilung von 300 Euro festgesetzt. Bei einem Schaden von 10.000 Euro muss der Versicherungsnehmer lediglich diesen Beitrag selbst bezahlen.
Die Vollkasko-Versicherung bietet also einen großen Umfang, um sein Fahrzeug optimal vor unterschiedlichsten Gefahren zu schützen.